Schulpflicht darf nicht ewige Anwesenheitspflicht sein

13. Mai 2007

Schulpflicht ist okay (von wegen Chancengleichheit), aber es braucht ÜbergĂ€nge zur völligen Freiheit. Heißt fĂŒr mich: schon in der Grundschule mĂŒssen SchĂŒler eigene “bewegliche Ferientage” haben, die sie mit ihren Familien legen wie sie wollen. Nichts in der Schule ist so wichtig, als dass man es nicht verpassen könnte.

Ab der weiterfĂŒhrenden Schule muss die Unterrichtsbesuchspflicht weiter gelockert werden, und spĂ€testens ab er Oberstufe kann es sie gar nicht mehr geben. Völliger Irrsinn, nicht mehr schulpflichtig zu sein aber beim freiwilligen Besuch einer Schule keine Stunde verpassen zu dĂŒrfen. Was dabei rauskommt, sehen wir an der Uni. Völlig verdĂ€mlichte Ich-brauche-FĂŒhrung-Blagen (“Herr Professor, welche Hefteinbandfarbe sollen wir fĂŒr die Vorlesungs-Mitschriften verwenden?”). Nein: jeder kommt und geht wie er will. Eine gute Schule (Update: “Befreiter lernen”), ein guter Unterricht hat auch SchĂŒler, wie viele Beispiele zeigen. Aber die grassierende UnfĂ€higkeit muss man sich als restbegabter Mensch nicht geben.

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