Deutsch-Verbot für Pfarrer im Ausland ?

Nochmal Nikolaus Schneider. Der Westen schreibt:

Zugleich kritisierte der Präses einen „exportierten Islam“, also Imame, die aus anderen Ländern kommen und hier nicht in deutscher Sprache predigen. „Das hilft den Menschen hier relativ wenig, wenn Imame aus Anatolien kommen und aus der Lebenswirklichkeit aus Anatolien predigen.“ Imame müssten aus dieser Lebenswelt kommen, sie sollten diese Gesellschaft kennen.

Dann wäre es natürlich passend, wenn die EKD ihre Auslandspfarrer verpflichten würde, ebenfalls nur in der Sprache des Landes tätig zu sein, in dem sie gerade zu Gast sind. Doch die deutschen Auslandsgemeinden pflegen ja nun gerade ihre deutsche Kultur und ihr deutschsprachiges Christentum.

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