Tratschgesellschaft

Joanne K. Rowling („Harry Potter“) ist als Autorin des angeblich von Robert Galbraiths verfassten Kriminalromans „The Cuckoo’s Calling“ geoutet worden. Nun ist das Buch – natürlich – ein Bestseller. Rowling wollte aber wohl genau diesen Rummel nicht, vielleicht einfach es „nochmal wissen“, wie ihre Schreibkunst rezipiert wird, wenn sie unter Pseudonym daher kommt.
Mal ganz ab davon, ob es Aufgabe des Journalismus ist, eine solche Indiskretion weiter zu verbreiten (ja, das hätten die „Sozialen Netzwerke“ wohl auch alleine geschafft, weil gerade dort ja niemand seinen Schnabel halten kann) dürfte die Schadenersatzklage interessant sein: Rowling verdient durch den Verrat ja deutlich mehr, nicht weniger. Bleibt der immaterielle Schaden für entgangenes Narrenglück. Den kann natürlich kein Gericht korrekt beziffern, aber man ahnt, er könnte für Rowling immens sein.

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