Rubrik: Bahn

Über „die Bahn“ gibt es viel zu meckern. Und doch zielt das Meiste, was ich als Bahnkritik vor allem im Umfeld von Bahnen wahrnehme, nicht ins Schwarze – vielleicht auch nur, weil man als freiwillig und gerne die Bahn nutzender Bahnkritiker sich von niemandem in seiner Bahnkritik übertreffen lassen mag – nicht an Schärfe, nicht an Milde, nicht an Ausgewogenheit und nicht an herzlich berechtigter Grobschlechtigkeit. Ich fahre seit 1983 regelmäßig Bahn, über weite Phasen täglich, mindestens wöchentlich, und das quer durch Land. In fast jedem Fall ziehe ich die Bahn einem Auto vor. Und doch muss man permanent fluchen über dieses Staatsunternehmen, und es ist nicht vergleichbar dem Fluchen über Autobahnbaustellen und hirnverbrannte Verkehrsbrüder. Denn was an der Bahn nervt, ist ja nicht eine technische Panne oder ein einzelner dummbrutzeliger Schaffner. Es nervt die organisierte, bezahlte und im Falle einer journalistischen Anfrage stets gut begründete Dummheit im DB-Konzern. Seit Mehdorn ist mir klar: das sind keine Pannen, da gibt es nichts zu korrigieren – das ist Bahnprinzip (daher u.a. mal zugespitzt zur „Parole Leerfahrt 2020„.

In dieser Rubrik sammle ich vor allem konstruktive Kritik, selten den Ärger einer einzelnen Bahnfahrt. Es soll kein neuer Bahn-Blog werden, sondern eine Auflistung von Themen; die einzelnen Notizen können bei Bedarf aktualisiert werden, und natürlich sind Ergänzungen über die Kommentarfunktion willkommen.

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