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	<title>Timo Rieg - Statements &#187; Wirtschaft</title>
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	<description>Politische Kommentare eines Publizisten</description>
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		<title>Der WWF und seine Spitzen-PR</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 16:55:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo Rieg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Der schwarz-weiße Panda auf grünem Grund klebte schon in meinem Kinderzimmer. Der World Wide Fund for Nature (WWF) war sehr präsent, auch eine Karikatur von Horst Haitzinger mit WWF-Emblem hin an der Wand, und vermutlich kam das WWF-Magazin (wie immer das damals hieß?) meine erste regelmäßige Lektüre. Aber schon damals, so mit 11, 12 Jahren, war der WWF nicht nur ein Idol. Dass sich diese große Organisation für Arten-, nicht aber für Tierschutz engagieren wollte, wie ich in Briefwechseln erfahren musste, konnte ich nicht verstehen. Über die Jahre ist der WWF für mich immer unbedeutender geworden, was aber nicht an ihm lag, sondern an meiner Präferenz für andere Themen und Engagements. In der Oberstufe habe ich noch brav gespendet (selbstauferlegte 10 Prozent meiner Einnahmen als lokaler Pressehansel, allerdings nicht nur an den WWF, auch an Amnesty oder den gerade zum Nabu gewandelten DBV), danach verliert sich die Spur. Die Reportage von Wilfried Huismann &#8220;Pakt mit dem Panda &#8211; was uns der WWF verschweigt&#8221; (Info), die letzte Nacht ausgestrahlt wurde, untermauert meine Vorbehalte gegen solche internationalen Großorganisationen. Eigentlich ist der Film nicht sehr investigativ, er ist vor allem etwas langatmig konzipiert, aber er zeigt natürlich auf, dass eine Organisation wie der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der schwarz-weiße Panda auf grünem Grund klebte schon in meinem Kinderzimmer. Der World Wide Fund for Nature (WWF) war sehr präsent, auch eine Karikatur von Horst Haitzinger mit WWF-Emblem hin an der Wand, und vermutlich kam das WWF-Magazin (wie immer das damals hieß?) meine erste regelmäßige Lektüre.</p>
<p>Aber schon damals, so mit 11, 12 Jahren, war der WWF nicht nur ein Idol. Dass sich diese große Organisation für Arten-, nicht aber für Tierschutz engagieren wollte, wie ich in Briefwechseln erfahren musste, konnte ich nicht verstehen.</p>
<p>Über die Jahre ist der WWF für mich immer unbedeutender geworden, was aber nicht an ihm lag, sondern an meiner Präferenz für andere Themen und Engagements. In der Oberstufe habe ich noch brav gespendet (selbstauferlegte 10 Prozent meiner Einnahmen als lokaler Pressehansel, allerdings nicht nur an den WWF, auch an Amnesty oder den gerade zum Nabu gewandelten DBV), danach verliert sich die Spur.</p>
<p>Die Reportage von Wilfried Huismann &#8220;Pakt mit dem Panda &#8211; was uns der WWF verschweigt&#8221; (<a href="http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/23995.html">Info</a>), die letzte Nacht ausgestrahlt wurde, untermauert meine Vorbehalte gegen solche internationalen Großorganisationen. Eigentlich ist der Film nicht sehr investigativ, er ist vor allem etwas langatmig konzipiert, aber er zeigt natürlich auf, dass eine Organisation wie der WWF nicht einfach für das kämpft, was jeder einzelne in jedem beliebigen Land dieser Welt für das Gute hälte.</p>
<p>Um es deutlich zu sagen: Wer mit Monsanto kooperiert &#8211; in welcher Form auch immer &#8211; kann kein Partner sein, nicht für mein Spendengeld, nicht für Info-Kampagnen, nicht für die Rettung der Welt. Ja, da bin ich dogmatisch.</p>
<p>An der aktuellen Geschichte interessiert mich viel mehr die katastrophale Öffentlichkeitsarbeit des WWF. Jahrelang habe ich Studenten in Essen und Duisburg zu überzeugen versucht, dass Krisen-PR immer vor der Krise einsetzt, dass es um langfristige Beziehungen geht, um Transparenz und Glaubwürdigkeit. Und dass man niemals eine gute Geschichte unterm Teppich halten wird.</p>
<p>Der WWF hätte schon deutlich vor dem Film reagieren können &#8211; er hätte natürlich Interviews geben müssen, er hätte aber vor allem prophylaktisch schon vor der Ausstrahlung der Reportage seine Sicht der Dinge darlegen müssen. Auf der Facebook-Seite des WWF-Deutschland finde ich auch jetzt noch nichts &#8211; obwohl gerade Spiegel-Online einen Artikel bringt und damit die WWF-Geschäftspraktiken wohl die nächsten Tage durch alle Medien durchdekliniert werden.  Kritische Facebook-Kommentare unter Alt-Posts des WWF bleiben ohne Reaktion. Auf <a href="http://twitter.com/#!/wwf_deutschland">Twitter</a> ist der WWF-Deutschland seit 5 Stunden recht aktiv &#8211; davor war schweigen, die letzten Tage, auch gestern Abend als die Reportage in der ARD lief.  Die Presseabteilung muss komplett gepennt haben. Eine Pressemitteilung gibt es bislang nicht (jedenfalls nicht online).</p>
<p>Wir werden also die nächsten Wochen und Monate beobachten dürfen, wie viele Förderer dem WWF den Rücken kehren, welche Kollateralschäden das WWF-Gebahren mit sich bringt (denn soetwas diskreditiert ja immer auch das Anliegen selbst, hier also den Naturschutz). Und ich werde es als Musterbeispiel eines PR-Desasters auswerten.</p>
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		<title>Kommunikationsexperte Post</title>
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		<comments>http://www.timo-rieg.de/2011/06/kommunikationsexperte-post/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 16:21:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo Rieg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Post]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenservice]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Mensch wird immer weiter eliminiert. Er verschwindet aus dem realen Leben, degradiert zum Konsumenten. Fressen soll er, kacken und fernsehen. Die Deutsche Bahn hat bereits dutzende kleine Ansagefrauen entlassen, sie aus den Lautsprechern ihrer Bahnhöfe verbannt und durch eine weibliche Marsroboterstimme ersetzt. Menschliche Sprache durch Computer zu ersetzen ist schon wagemutig. Bei der Post geht man offenbar noch weiter und hat gleich die gesamte Kommunikation an die 230-Volt-Mitarbeiter abgetreten. Anders jedenfalls ist das folgende Originalschreiben vom &#8220;Kundenservice BRIEF Deutsche Post AG&#8221; nicht zu verstehen. (...)Read the rest of Kommunikationsexperte Post (196 words) &#169; Timo Rieg for Timo Rieg - Statements, 2011. &#124; Permalink &#124; No comment &#124; Add to del.icio.us Post tags: Deutsche Post, Kundenkommunikation, Kundenservice, Öffentlichkeitsarbeit, PR Feed enhanced by Better Feed from Ozh]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mensch wird immer weiter eliminiert. Er verschwindet aus dem realen Leben, degradiert zum Konsumenten. Fressen soll er, kacken und fernsehen.<br />
Die Deutsche Bahn hat bereits dutzende kleine Ansagefrauen entlassen, sie aus den Lautsprechern ihrer Bahnhöfe verbannt und durch eine weibliche Marsroboterstimme ersetzt. Menschliche Sprache durch Computer zu ersetzen ist schon wagemutig.<br />
Bei der Post geht man offenbar noch weiter und hat gleich die gesamte Kommunikation an die 230-Volt-Mitarbeiter abgetreten. Anders jedenfalls ist das folgende Originalschreiben vom &#8220;Kundenservice BRIEF Deutsche Post AG&#8221; nicht zu verstehen. (...)<br/>Read the rest of <a href="http://www.timo-rieg.de/2011/06/kommunikationsexperte-post/">Kommunikationsexperte Post</a> (196 words)</p>
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		<title>Bahn begeistert</title>
		<link>http://www.timo-rieg.de/2011/04/bahn-begeistert/</link>
		<comments>http://www.timo-rieg.de/2011/04/bahn-begeistert/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 22:13:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo Rieg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnblog]]></category>
		<category><![CDATA[DB]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Deutsche Bahn ist für ihre Schmerzfreiheit bekannt. Da sucht man nach einer Verbindung, die mit dem Auto 3 Stunden dauert, und die Bahn braucht 3,5 Stunden &#8211; obwohl sie ICE hat, aber gut. Erst auf den zweiten Blick fällt einem dann auf: das sind gar nicht 3,5 Stunden, sondern 27,5 &#8211; zwischen Start und Ankunft liegt ein ganzer Tag. (...)Read the rest of Bahn begeistert (51 words) &#169; Timo Rieg for Timo Rieg - Statements, 2011. &#124; Permalink &#124; No comment &#124; Add to del.icio.us Post tags: Bahnblog, DB, Deutsche Bahn Feed enhanced by Better Feed from Ozh]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche Bahn ist für ihre Schmerzfreiheit bekannt. Da sucht man nach einer Verbindung, die mit dem Auto 3 Stunden dauert, und die Bahn braucht 3,5 Stunden &#8211; obwohl sie ICE hat, aber gut.<br />
Erst auf den zweiten Blick fällt einem dann auf: das sind gar nicht 3,5 Stunden, sondern 27,5 &#8211; zwischen Start und Ankunft liegt ein ganzer Tag.<br />
(...)<br/>Read the rest of <a href="http://www.timo-rieg.de/2011/04/bahn-begeistert/">Bahn begeistert</a> (51 words)</p>
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		<title>Unpraktische Digitalausgaben</title>
		<link>http://www.timo-rieg.de/2010/11/unpraktische-digitalausgaben/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Nov 2010 18:54:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo Rieg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ne, so wird das weiterhin nichts mit dem Geldverdienen der Verlage im Netz. E-Paper sind mir ja ohnehin schon suspekt, zwei Jahre lang hatte ich die digitale Ausgabe des SPIEGEL bezahlt &#8211; nicht eine einzige habe ich gelesen. Viel zu unpraktisch, nervig&#8230; Aber gut, wenn man mal eine einzelne Ausgabe eines Titels sucht oder für manche Suchfunktionen kann das ja sinnvoll sein. Ein kurzer Praxistest: Erste Anfrage beim Verlag, ob er mal ein Probeexemplar seines E-Papers hätte &#8211; zum Testen der Usability. Antwort: &#8220;Das e-paper ist ausschließlich über unseren Anbieter www.pressekatalog.de erhältlich, daher kann ich Ihnen leider keine alte Ausgaben zusenden.&#8221; Vertrauen erweckend, wenn es in der Verkaufsabteilung keine einzige Datei des eigenen Produkts gibt. Aber okay. Auf Pressekatalog.de gestöbert. Viele Zeitschriften kann man offenbar gar nicht als Einzeltitel kaufen, nur im Abo. Wie blöd. Dann habe ich meinen Titel gefunden, es gibt ihn einzeln. Doch ich kann so oft auf &#8220;Jetzt zahlen per Paypal&#8221; klicken wie ich will &#8211; es öffnet sich kein Kunden-Login. Stattdessen muss ich meine Anschrift eintragen &#8211; &#8220;Diese Angaben sind notwendig, um Ihre Bestellung ausführen zu können.&#8221; Noch kann ich am echten Kiosk eine Zeitschrift anonym kaufen und muss keine Adresse hinterlegen &#8211; was will [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ne, so wird das weiterhin nichts mit dem Geldverdienen der Verlage im Netz. E-Paper sind mir ja ohnehin schon suspekt, zwei Jahre lang hatte ich die digitale Ausgabe des SPIEGEL bezahlt &#8211; nicht eine einzige habe ich gelesen. Viel zu unpraktisch, nervig&#8230;</p>
<p>Aber gut, wenn man mal eine einzelne Ausgabe eines Titels sucht oder für manche Suchfunktionen kann das ja sinnvoll sein. Ein kurzer Praxistest:</p>
<p>Erste Anfrage beim Verlag, ob er mal ein Probeexemplar seines E-Papers hätte &#8211; zum Testen der Usability. Antwort: &#8220;Das e-paper ist ausschließlich über unseren Anbieter www.pressekatalog.de erhältlich, daher kann ich Ihnen leider keine alte Ausgaben zusenden.&#8221; Vertrauen erweckend, wenn es in der Verkaufsabteilung keine einzige Datei des eigenen Produkts gibt. Aber okay.</p>
<p>Auf <a href="http://www.pressekatalog.de/">Pressekatalog.de</a> gestöbert. Viele Zeitschriften kann man offenbar gar nicht als Einzeltitel kaufen, nur im Abo. Wie blöd.</p>
<p>Dann habe ich meinen Titel gefunden, es gibt ihn einzeln. Doch ich kann so oft auf &#8220;Jetzt zahlen per Paypal&#8221; klicken wie ich will &#8211;  es öffnet sich kein Kunden-Login. Stattdessen muss ich meine Anschrift eintragen &#8211; &#8220;Diese Angaben sind notwendig, um Ihre Bestellung ausführen zu können.&#8221; Noch kann ich am echten Kiosk eine Zeitschrift anonym kaufen und muss keine Adresse hinterlegen &#8211; was will &#8220;Pressekatalog.de&#8221; damit?</p>
<p>Für diese und weitere Kundenfragen steht nur eine kostenpflichtige Telefonnummer zur Verfügung &#8211; und die nur bis 17 Uhr. Hinter dem Feld &#8220;Kundenservice&#8221; findet sich &#8211; nicht ganz fernliegend &#8211; ein Zugang nur für Kunden (E-Mail-Adresse und Auftragsnummer sind anzugeben).</p>
<p>Mir genügt dieser kleine Ausflug jedenfalls schon an dieser Stelle und ich kehre nach Hause zurück.<br />
<a href="http://www.timo-rieg.de/wp-content/uploads/2010/11/pressekatalog-1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-334" title="pressekatalog-1" src="http://www.timo-rieg.de/wp-content/uploads/2010/11/pressekatalog-1.jpg" alt="" width="450" height="257" /></a></p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.timo-rieg.de%2F2010%2F11%2Funpraktische-digitalausgaben%2F&amp;title=Unpraktische%20Digitalausgaben"><img src="http://www.timo-rieg.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p><hr />
<p><small>&copy; Timo Rieg for <a href="http://www.timo-rieg.de">Timo Rieg - Statements</a>, 2010. |
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		<title>Die Schulden-Junkies</title>
		<link>http://www.timo-rieg.de/2010/10/die-schulden-junkies/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 23:39:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo Rieg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeshaushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsverschuldung]]></category>

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		<description><![CDATA[Hans Eichel hat einen Bundeshaushalt ohne Neuverschuldung für 2006 angekündigt. Allerdings wäre da immer noch ein Schuldenberg von etwa 750 Milliarden Euro gewesen. Abgetragen in dem Tempo, in dem Hans Eichel die Neuverschuldung senken wollte (ca. 5 Milliarden Euro pro Jahr von 24 Milliarden Euro im Jahr 2000 auf 5 Milliarden in 2005) wäre dieser Schuldenberg nicht etwa kleiner geworden, sondern aufgrund der Zinsbelastungen kontinuierlich gewachsen. Denn diese betragen rund 40 Milliarden Euro jährlich. Um also wenigstens das Schuldenwachstum zu stoppen, hätte Eichel nicht 5 Milliarden Euro pro Jahr weniger ausgeben dürfen, sondern 40 Milliarden, das 8-fache. (...)Read the rest of Die Schulden-Junkies (195 words) &#169; Timo Rieg for Timo Rieg - Statements, 2010. &#124; Permalink &#124; No comment &#124; Add to del.icio.us Post tags: Bundeshaushalt, Staatsverschuldung Feed enhanced by Better Feed from Ozh]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.timo-rieg.de/wp-content/uploads/2010/10/finanzplan-eichel-1.gif"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-280" title="finanzplan-eichel-1" src="http://www.timo-rieg.de/wp-content/uploads/2010/10/finanzplan-eichel-1-150x150.gif" alt="" width="150" height="150" /></a><strong>Hans Eichel</strong> hat einen Bundeshaushalt ohne Neuverschuldung für 2006 angekündigt. Allerdings wäre da immer noch ein Schuldenberg von etwa <strong>750 Milliarden Euro</strong> gewesen. Abgetragen in dem Tempo, in dem Hans Eichel die Neuverschuldung senken wollte (ca. 5 Milliarden Euro pro Jahr von 24 Milliarden Euro im Jahr 2000 auf 5 Milliarden in 2005) wäre dieser Schuldenberg nicht etwa kleiner geworden, sondern aufgrund der Zinsbelastungen kontinuierlich gewachsen. Denn diese betragen rund 40 Milliarden Euro jährlich. Um also wenigstens das Schuldenwachstum zu stoppen, hätte Eichel nicht 5 Milliarden Euro pro Jahr weniger ausgeben dürfen, sondern 40 Milliarden, das 8-fache. (...)<br/>Read the rest of <a href="http://www.timo-rieg.de/2010/10/die-schulden-junkies/">Die Schulden-Junkies</a> (195 words)</p>
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<p><small>&copy; Timo Rieg for <a href="http://www.timo-rieg.de">Timo Rieg - Statements</a>, 2010. |
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		<title>Das große Versagen: Tierschutz</title>
		<link>http://www.timo-rieg.de/2010/10/das-grose-versagen-tierschutz/</link>
		<comments>http://www.timo-rieg.de/2010/10/das-grose-versagen-tierschutz/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 09 Oct 2010 18:14:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo Rieg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hühnerhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Massentierhaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.timo-rieg.de/?p=268</guid>
		<description><![CDATA[Ihre totale Unfähigkeit, auch nur irgendetwas in diesem Land sinnvoll zu regeln, stellen Berufspolitiker Tag für Tag mit aller Macht unter Beweis. Man kann es an tausenden Beispielen festmachen. Ein Themenfeld, bei dem es besonders deutlich wird, frustriert mich nun seit 30 Jahren: der Tierschutz. Vom ersten Kinderbrief an den damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt (es ging um Pfederdetransporte) über Engagement in Vereinen bis zur publizistischer Tätigkeit &#8211; es hat sich eigentlich nichts geändert in der Zeit. Drei Jahrzehnte ist es her, dass ich &#8211; wohl aufgrund eines Fernsehberichts &#8211; entsetzt war vom Leider der Hennen und Hähne in der Massentierhaltung. Landwirtschaftsminister Josef Ertl ließ meinen Brief freundlich beantworten. Aber was sieht man im Jahr 2010, wenn man nur hinschaut? Unverändert brutale, der Würde des Menschen Hohn sprechende Profitgier. dokumentiert etwa bei Wiesenhof, dessen Produkte man wohl in jedem Supermarkt findet. Nur einige weitere Gedächtnisstützen zum grandiosen Wirken der Politik im Tierschutz: * We feed the world (Video) * Missstände im Schlachthof (Video Frontal) * Leben und Sterben für die Eierindustrie (Film von PETA, mit Dirk Bach) * Jamie Oliver vergast Küken (und zeigt auch sonst ganz gut den Wahnsinn der Hühnerindustrie) &#169; Timo Rieg for Timo Rieg - Statements, 2010. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihre totale Unfähigkeit, auch nur irgendetwas in diesem Land sinnvoll zu regeln, stellen Berufspolitiker Tag für Tag mit aller Macht unter Beweis. Man kann es an tausenden Beispielen festmachen. Ein Themenfeld, bei dem es besonders deutlich wird, frustriert mich nun seit 30 Jahren: der Tierschutz. Vom ersten Kinderbrief an den damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt (es ging um Pfederdetransporte) über Engagement in Vereinen bis zur publizistischer Tätigkeit &#8211; es hat sich eigentlich nichts geändert in der Zeit. Drei Jahrzehnte ist es her, dass ich &#8211; wohl aufgrund eines Fernsehberichts &#8211; entsetzt war vom Leider der Hennen und Hähne in der Massentierhaltung. Landwirtschaftsminister Josef Ertl ließ meinen Brief freundlich beantworten. Aber was sieht man im Jahr 2010, wenn man nur hinschaut? Unverändert brutale, der Würde des Menschen Hohn sprechende Profitgier. dokumentiert etwa bei <a href="http://www.peta.de/wiesenhof">Wiesenhof</a>, dessen Produkte man wohl in jedem Supermarkt findet.</p>
<p>Nur einige weitere Gedächtnisstützen zum grandiosen Wirken der Politik im Tierschutz:<br />
* <a href="http://www.youtube.com/watch?v=XhBnusy5JZc">We feed the world</a> (Video)<br />
* <a href="http://www.youtube.com/watch?v=JI2BwU9UMqo">Missstände im Schlachthof </a>(Video Frontal)<br />
* <a href="http://www.youtube.com/watch?v=HRKTF_hsUrk">Leben und Sterben für die Eierindustrie</a> (Film von PETA, mit Dirk Bach)<br />
* <a href="http://www.youtube.com/watch?v=PCBtkVSk3OU">Jamie Oliver vergast Küken</a> (und zeigt auch sonst ganz gut den Wahnsinn der Hühnerindustrie)</p>
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		<title>Sonnige Energiewende</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 00:04:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo Rieg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Desertec]]></category>
		<category><![CDATA[Solarstrom]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Windkraft]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Strombedarf Europas lässt sich vollständig aus regenerativen Energiequellen decken. Binnen 20 Jahren ist ein entsprechend grundlegender Umbau der Energieversorgung möglich – und das sogar, ohne die vielfach geforderte Drosselung des Verbrauchs. Das ist die spannende Kernthese, die der Physiker Dr. Gregor Czisch (Kassel) bei seinen Vorträgen vertritt. Dabei stützt sich Czisch vor allem auf seine Doktorarbeit &#8220;Szenarien zur zukünftigen Stromversorgung, kostenoptimierte Variationen zur Versorgung Europas und seiner Nachbarn mit Strom aus erneuerbaren Energien&#8221; (2005) Als einen „kompromisslosen Visionär“ hat die „ZEIT“ Gregor Czisch im letzten Jahr beschrieben, und wer sich von ihm mit Zahlen und Grafiken in eine Welt der umweltfreundlichen und sozial verantwortlichen Stromerzeugung im ganz großen Stil entführen lässt, wird zustimmen. Denn während in den deutschen Kommunen noch über einzelne Windkraftanlagen diskutiert wird, denkt Czisch interkontinental. In seine Modelle zur Stromerzeugung und –verteilung bezieht er ganz Europa und Afrika ein. Im Gegensatz zu den Verfechtern einer Energieautonomie geht es ihm nicht um Stromerzeugung in kleinsten, dezentralen Einheiten, sondern um Großanlagen – an Standorten, die richtig viel Power haben. Dazu hat er sich im Rahmen seiner Doktorarbeit zunächst einmal die Kapazitäten regenerativer Energie angesehen. Fazit: Von fast allem ist im Überfluss vorhanden. Denn die Sonne schickt Tag für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.timo-rieg.de/wp-content/uploads/2010/09/gregor-czisch.gif"><img src="http://www.timo-rieg.de/wp-content/uploads/2010/09/gregor-czisch-150x150.gif" alt="" title="gregor-czisch" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-235" /></a>Der Strombedarf Europas lässt sich vollständig aus regenerativen Energiequellen decken. Binnen 20 Jahren ist ein entsprechend grundlegender Umbau der Energieversorgung möglich – und das sogar, ohne die vielfach geforderte Drosselung des Verbrauchs. Das ist die spannende Kernthese, die der Physiker Dr. Gregor Czisch (Kassel) bei seinen Vorträgen vertritt. Dabei stützt sich Czisch vor allem auf seine Doktorarbeit &#8220;Szenarien zur zukünftigen Stromversorgung, kostenoptimierte Variationen zur Versorgung Europas und seiner Nachbarn mit Strom aus erneuerbaren Energien&#8221; (<a href="http://kobra.bibliothek.uni-kassel.de/handle/urn:nbn:de:hebis:34-200604119596">2005</a>)</p>
<p>Als einen „kompromisslosen Visionär“ hat die „<a href="http://www.zeit.de/2009/29/Beistueck-Erfinder">ZEIT</a>“ Gregor Czisch im letzten Jahr beschrieben, und wer sich von ihm mit Zahlen und Grafiken in eine Welt der umweltfreundlichen und sozial verantwortlichen Stromerzeugung im ganz großen Stil entführen lässt, wird zustimmen. Denn während in den deutschen Kommunen noch über einzelne Windkraftanlagen diskutiert wird, denkt Czisch interkontinental. In seine Modelle zur Stromerzeugung und –verteilung bezieht er ganz Europa und Afrika ein. Im Gegensatz zu den Verfechtern einer Energieautonomie geht es ihm nicht um Stromerzeugung in kleinsten, dezentralen Einheiten, sondern um Großanlagen – an Standorten, die richtig viel Power haben.<br />
Dazu hat er sich im Rahmen seiner Doktorarbeit zunächst einmal die Kapazitäten regenerativer Energie angesehen. Fazit: Von fast allem ist im Überfluss vorhanden. Denn die Sonne schickt Tag für Tag ungeheure Mengen Energie zur Erde, die hier aus Wind, Biomasse, Wärme oder Lichtstrahlung in Strom überführt werden können. Allein mit Windkraft könne man ein Vielfaches des derzeit benötigten Stroms erzeugen. Vorausgesetzt, man baut an den richtigen Stellen und vernetzt die einzelnen Standorte so, dass jahreszeitliche Schwankungen ausgeglichen werden – bei Windenergie etwa Offshore-Anlagen in der Ost- und Nordsee, vor den Küsten Frankreichs und Spaniens sowie Inlandanlagen in Marokko und Algerien.</p>
<p>Die Solarthermie, wie sie derzeit wieder unter dem Projektnamen „Desertec“ diskutiert wird, spielt in den ökonomischen Berechnungen von Czisch keine große Rolle: so interessant das Modell auch ist, in der Sahara mit Parabolrinnen Wärme zu sammeln und in Dampfturbinenwerken in Strom zu wandeln, in den meisten Szenarien haben Windkraftanlagen an Land die größte Bedeutung im Strommix. Praktisch irrelevant sind Photovoltaikanlagen, wie sie in Deutschland durch eine hohe Einspeisevergütung gefördert werden. Der so erzeugte Strom kostet ein Vielfaches gegenüber den Quellen Wind- oder Wasserkraft.</p>
<p>In der Idee, in Europa benötigten Strom in Afrika zu erzeugen, sieht Czisch keinesfalls einen neuen Kolonialismus, sondern Entwicklungspolitik, die zu mehr Gerechtigkeit und einem friedlichen Miteinander führen können. Ein Beispiel: Wenn in Marokko 10% des in der EU benötigten Stroms erzeugt würden, entsprächen die nötigen Investitionen dem Doppelten des gesamten Bruttoinlandsprodukts (BIP) Marokkos. Dabei seien dafür nur 5% des im Land vorhandenen Windkraftpotenzials notwendig. Viele Arbeitsplätze könnten so in dem armen Königreich entstehen. Für das Streben nach Autonomie in der Energieversorgung hat Czisch nichts übrig, er sieht darin gar nationalistische Züge: „Deutschland lebt wesentlich vom Export, und viele Güter des täglichen Bedarfs werden importiert – da ist es absurd, ausgerechnet bei der Energie autark sein zu wollen.“</p>
<p>Den Energiebedarf Europas und Afrikas will Czisch mit großen Windrädern, etwas Biomasse, den vorhandenen Wasserkraftwerken (vor allem zur Speicherung von Energie) und jeder Menge Innovationsfreude decken.  So gibt es bis heute weltweit keinen einzigen Prototypen eines Fallwind-Kraftwerkes – obwohl die Idee dazu seit 1975 vorliegt und Czisch darin ein riesiges Potenzial sieht. Dabei würde in Türmen von etwa 1,2 Kilometer Höhe heiße,  trockene Wüstenluft mit Meerwasser abgekühlt, was Fallwinde erzeugt, die am Boden des Kraftwerkes Turbinen antreiben.</p>
<p>Ob das, was theoretisch möglich ist, auch politisch umgesetzt werden kann? Czisch zeigt sich auf Nachfrage skeptisch. Einerseits ist er natürlich davon überzeugt, dass seine Vision Realität werden kann, andererseits sieht er derzeit wenig Bemühen. Auch „Rot-Grün“ habe nach dem Beschluss zum Atomausstieg alle Chancen ausgelassen, die Energieversorgung neu aufzustellen, und dass Schwarz-Gelb die inzwischen verlängerte Zeit bis zum Atomausstieg sinnvoll nutzen wird, sieht er derzeit noch nicht.</p>
<p>Ein entscheidendes Problem ist die hohe Rendite-Erwartung der Stromindustrie, die wenig Interesse hat, heute in neue Technologien zu investieren, solange sie alte, abgeschriebene Anlagen etwa zur Verstromung von Braunkohle betreiben kann. „Das sind Gelddruck-Werke“, meinte Czisch. Auch die Einführung eines anderen Leitungssystems (Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung), um Strom über viele tausend Kilometer rentabel transportieren zu können, ist seiner Ansicht nach ohne Gesetze und behördliche Regulierung nicht zu erwarten. Doch was Czisch an eigenen Erfahrungen aus den Beratungen in der Ministerialbürokratie berichtet, macht wenig Hoffnung, politische Entscheidungen in diesem Bereich könnten allein von Vernunft geleitet sein. Schließlich geht es hier wie so oft um sehr viel Geld.<br />
Die Politik ist seiner Forschung gegenüber wenig aufgeschlossen. Derzeit ist er von ihr nicht als Sachverständiger gefragt, und die Bundeskanzlerin &#8211; immerhin Berufskollegin &#8211; reagiere nicht einmal auf seine E-Mails, wie Czisch beklagt.<br />
<em><br />
Mehr zum Konzept einer Versorgung mit Strom aus regenerativen Großanlagen bei <a href="http://www.transnational-renewables.org/gregor_czisch/Allgemein/folien.html">Gregor Czisch</a>. </em></p>
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		<title>Basiseinkommen für alle: Das Bürgergeld oder Grundeinkommen</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jul 2007 09:25:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo Rieg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Basiseinkommen]]></category>
		<category><![CDATA[BGE]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Diskussion um „Hartz IV“ erweckte den Eindruck, als sei in Deutschland jeder arbeitslos oder akut von Arbeitslosigkeit bedroht. Die BILD-Zeitung machte eine ganze Serie daraus, wie mit den neuen Formularen zu verfahren sei, der SPIEGEL verkündete das Ende der alten Republik auf der Titelseite. Und im Stern sollten wir eine Familie bemittleiden, deren 55-jähriger Vater zu diesem Zeitpunkt seit zwei Jahren arbeitslos war und die mit den Neuregelungen von 1879 Euro Arbeitslosenhilfe auf 427 Euro Arbeitslosengeld II pro Monat fallen sollte.(...)Read the rest of Basiseinkommen für alle: Das Bürgergeld oder Grundeinkommen (3,550 words) &#169; Timo Rieg for Timo Rieg - Statements, 2007. &#124; Permalink &#124; No comment &#124; Add to del.icio.us Post tags: Arbeit, Basiseinkommen, BGE, Bürgergeld, Grundeinkommen Feed enhanced by Better Feed from Ozh]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Diskussion um „Hartz IV“ erweckte den Eindruck, als sei in Deutschland jeder arbeitslos oder akut von Arbeitslosigkeit bedroht. Die BILD-Zeitung machte eine ganze Serie daraus, wie mit den neuen Formularen zu verfahren sei, der SPIEGEL verkündete das Ende der alten Republik auf der Titelseite. Und im Stern sollten wir eine Familie bemittleiden, deren 55-jähriger Vater zu diesem Zeitpunkt seit zwei Jahren arbeitslos war und die mit den Neuregelungen von 1879 Euro Arbeitslosenhilfe auf 427 Euro Arbeitslosengeld II pro Monat fallen sollte.(...)<br/>Read the rest of <a href="http://www.timo-rieg.de/2007/07/basiseinkommen-fur-alle-das-burgergeld-oder-grundeinkommen/">Basiseinkommen für alle: Das Bürgergeld oder Grundeinkommen</a> (3,550 words)</p>
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		<title>Arbeitslose abschaffen</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Aug 2002 02:39:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo Rieg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Arbeit gibt es wahrlich genug – auf ein paar staatlich Beschäftigte mehr oder weniger kommt es nicht mehr an. Doch wozu das Ganze? Eine Zieldiskussion fehlt. Ist Peter Hartz eigentlich eine besonders faule Socke? Oder warum will er drei Jahre Zeit haben, um die Zahl der Arbeitslosen auf zwei Millionen zu halbieren? Das geht auch in ein paar Tagen: 1 Million oder 27,2% Arbeitslose sind 50 Jahre und älter. Es ist nicht persönlich gemeint, aber die schicken wir direkt in Rente. Einfach schon aus Gesundheitsfürsorge. Denn bei Wind und Wetter, Hitze und Kälte draußen zu stehen sollten wir ihnen nicht mehr zumuten. Wohl aber der handverlesenen, voll arbeitstauglichen anderen Million Arbeitsloser, die wir mit einem kleinen Startkapital (auf fränkisch: &#8220;Überbrückungsgeld&#8221;) als selbstständige Eismänner und –frauen losschicken. Vormittags wird frisches Eis gemacht und danach ans konjunkturkurbelnde Volk verkauft – im Winter akzeptieren wir ersatzweise heiße Waffeln. Wenn nun alle Einwohner der sich aus einem notwendigen neuen Gesetz ergebenen Verzehrpflicht Folge leisten, verkauft jeder Ex-Arbeitslose an jedem Arbeitstag etwa 130 Portionen Eis. Damit kommt man locker durch und – schwuppdibupp: wir haben nur noch 2 Millionen Arbeitslose. Käse? (...)Read the rest of Arbeitslose abschaffen (1,030 words) &#169; Timo Rieg for Timo Rieg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Arbeit gibt es wahrlich genug – auf ein paar staatlich Beschäftigte mehr oder weniger kommt es nicht mehr an. Doch wozu das Ganze? Eine Zieldiskussion fehlt.</p>
<p>Ist Peter Hartz eigentlich eine besonders faule Socke? Oder warum will er drei Jahre Zeit haben, um die Zahl der Arbeitslosen auf zwei Millionen zu halbieren? Das geht auch in ein paar Tagen: 1 Million oder 27,2% Arbeitslose sind 50 Jahre und älter. Es ist nicht persönlich gemeint, aber die schicken wir direkt in Rente. Einfach schon aus Gesundheitsfürsorge. Denn bei Wind und Wetter, Hitze und Kälte draußen zu stehen sollten wir ihnen nicht mehr zumuten. Wohl aber der handverlesenen, voll arbeitstauglichen anderen Million Arbeitsloser, die wir mit einem kleinen Startkapital (auf fränkisch: &#8220;Überbrückungsgeld&#8221;) als selbstständige Eismänner und –frauen losschicken. Vormittags wird frisches Eis gemacht und danach ans konjunkturkurbelnde Volk verkauft – im Winter akzeptieren wir ersatzweise heiße Waffeln. Wenn nun alle Einwohner der sich aus einem notwendigen neuen Gesetz ergebenen Verzehrpflicht Folge leisten, verkauft jeder Ex-Arbeitslose an jedem Arbeitstag etwa 130 Portionen Eis. Damit kommt man locker durch und – schwuppdibupp: wir haben nur noch 2 Millionen Arbeitslose.<br />
Käse? (...)<br/>Read the rest of <a href="http://www.timo-rieg.de/2002/08/arbeitslose-abschaffen/">Arbeitslose abschaffen</a> (1,030 words)</p>
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