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Wochensammler

Eischweinerei für den Rindermann

+  Über die Abgründe von stern.de  ist schon viel  geschrieben worden. Dennoch möchte ich hier auf eine Borniertheit zum Krieg Auto gegen Fahrrad hinweisen. Vorwegzuschicken ist: der  Teaser passt so wenig zum Duktus des Artikels, dass er wohl eher nicht vom Autor stammt, sondern von der Redaktion (Anfrage läuft). Letztlich …

Wozu eigentlich diskutieren?

In den letzten Wochen habe ich wieder in zig (Kurz-)Dialogen versucht, den Sinn von Wahlenthaltungen durch Nichtteilnahme oder ungültige Stimmabgabe zu erläutern. Wie schon bei den Vorwüfen des Bahnbashings angedeutet: es ist unglaublich ermüdend und frustrierend zu sehen, dass Argumente meist keine Rolle spielen, dafür der persönliche Glaube alles ist. …

Bengalos überall

Elke Twesten hat einen erst zwei Monate alten Kommentar von sich gelöscht, in dem sie die Grünen noch als die wichtigste Partei angepriesen hat. Das sieht nicht nach glaubwürdigen Inhalten aus. Der Volltest von Twesten ist hier geleakt. Dies und weitere Notizen hier im Wochensammler.

Klimahelikopter

+ Was versteht Klaus Brinkbäumer, Chefredakteur des SPIEGEL, unter „Demokratie“, die er mit seinem Heft verteidigen möchte, „insbesondere in Zeiten wie diesen, in denen Demokratie derart ernsthaft in Frage gestellt wird: durch Terrorismus, durch Rechtspopulisten, durch Angriffe auf Medien, durch Lügenpresse-Kampagnen.“ (Quelle: dpa-Interview) Wie ann Terrorismus Demokratie infrage stellen? Und …

Breitscheidbart

+ „Der Kieler Terrorexperte [Joachim] Krause […] empfiehlt Israel als Vorbild im Anti-Terror-Kampf.“ Der Witz ist nicht zu toppen, deshalb auch kein Bezahlklick auf den Rest des Artikels bei Handelsblatt.com Doch, doch, super Strategie, die Israel da seit fast 70 Jahren fährt – nur Friede, Freude, Eierkuchen. (Ich bin nicht …

Schweizer Atomkraft-Schnitzel

+ Nur weil mir ein Ergebnis nicht passt, werde ich wahrlich nicht an einer Wahl bzw. Abstimmung rummäkeln. Aber der Schweizer Volksentscheid über das Ende der Atomenergienutzung ist tatsächlich falsch ausgegangen. Warum?

Hauchdünn pfeifende Chefredakteure

+ Wenn die Angst vor Clowns schon seit drei Jahren einen Eintrag in der Wikipedia besitzt, wurde es höchste Zeit, dass dieses Symptom auch nennenswert in Erscheinung tritt. Das glingt zwar nicht den „Horror-Clowns“ mit ihrer mühevollen Handaxtarbeit, aber doch den Medien.

Satiretechnik aus Stahl

+ Twitter ist schon auch eine merkwürdige Technik. Also zunächst mal rudimentär wie alles, womit die Menschheit technisch gegeißelt wird (filigrane Suchfunktion, Sortierung der eigenen Beiträge, Bookmarks etc. – alles Fehlanzeige). Aber auch die lustige „blockieren“-Funktion: Es trifft mich natürlich schwer, vom Ex-Pirat und Neu-SPD-ler Christoph Lauer verbannt worden zu …

SPAM hatte keine PR

+ Zunächst herzlichen Glückwunsch an Spiegel.de, dass nun nach 10 Jahren doch mal jemand Zeit gefunden hat, bis ans Ende der eigenen Website zu scrollen und dort etwas aufzuräumen. Hatte der Helgoländer Vorbote bereits Anfang 2007 empfohlen.  (Dabei hatte die Satire-Rubrik „SPAM“ wirklich mal gut angefangen und sicherlich war mit …