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Wochensammler

Bengalos überall

Elke Twesten hat einen erst zwei Monate alten Kommentar von sich gelöscht, in dem sie die Grünen noch als die wichtigste Partei angepriesen hat. Das sieht nicht nach glaubwürdigen Inhalten aus. Der Volltest von Twesten ist hier geleakt. Dies und weitere Notizen hier im Wochensammler.

Klimahelikopter

+ Was versteht Klaus Brinkbäumer, Chefredakteur des SPIEGEL, unter „Demokratie“, die er mit seinem Heft verteidigen möchte, „insbesondere in Zeiten wie diesen, in denen Demokratie derart ernsthaft in Frage gestellt wird: durch Terrorismus, durch Rechtspopulisten, durch Angriffe auf Medien, durch Lügenpresse-Kampagnen.“ (Quelle: dpa-Interview) Wie ann Terrorismus Demokratie infrage stellen? Und …

Breitscheidbart

+ „Der Kieler Terrorexperte [Joachim] Krause […] empfiehlt Israel als Vorbild im Anti-Terror-Kampf.“ Der Witz ist nicht zu toppen, deshalb auch kein Bezahlklick auf den Rest des Artikels bei Handelsblatt.com Doch, doch, super Strategie, die Israel da seit fast 70 Jahren fährt – nur Friede, Freude, Eierkuchen. (Ich bin nicht …

Schweizer Atomkraft-Schnitzel

+ Nur weil mir ein Ergebnis nicht passt, werde ich wahrlich nicht an einer Wahl bzw. Abstimmung rummäkeln. Aber der Schweizer Volksentscheid über das Ende der Atomenergienutzung ist tatsächlich falsch ausgegangen. Warum?

Hauchdünn pfeifende Chefredakteure

+ Wenn die Angst vor Clowns schon seit drei Jahren einen Eintrag in der Wikipedia besitzt, wurde es höchste Zeit, dass dieses Symptom auch nennenswert in Erscheinung tritt. Das glingt zwar nicht den „Horror-Clowns“ mit ihrer mühevollen Handaxtarbeit, aber doch den Medien.

Satiretechnik aus Stahl

+ Twitter ist schon auch eine merkwürdige Technik. Also zunächst mal rudimentär wie alles, womit die Menschheit technisch gegeißelt wird (filigrane Suchfunktion, Sortierung der eigenen Beiträge, Bookmarks etc. – alles Fehlanzeige). Aber auch die lustige „blockieren“-Funktion: Es trifft mich natürlich schwer, vom Ex-Pirat und Neu-SPD-ler Christoph Lauer verbannt worden zu …

SPAM hatte keine PR

+ Zunächst herzlichen Glückwunsch an Spiegel.de, dass nun nach 10 Jahren doch mal jemand Zeit gefunden hat, bis ans Ende der eigenen Website zu scrollen und dort etwas aufzuräumen. Hatte der Helgoländer Vorbote bereits Anfang 2007 empfohlen.  (Dabei hatte die Satire-Rubrik „SPAM“ wirklich mal gut angefangen und sicherlich war mit …

Restverstand evakuiert

+ „Gaulands Kommunikationsstrategie ist alte Populisten-Schule: Man stellt etwas in den Raum, auf das man im Zweifel nicht festgelegt werden kann; die Anhänger aber verstehen die Botschaft ganz ohne Zweifel.“ Befand am Sonntag Sebastian Fischer von spiegel.de. Und es ist alte Journalisten-Schule, einen Furz als Orkan zu verkaufen, statt auf …

Willkommen im Doof-Club

+ Wie wäre es, die Knipser begrüßten „die zugestiegenen Fahrgäste“ persönlich, wie eine ordentliche Stewardess oder schlicht beim unvermeidlichen Knipser-Kontakt, anstatt mit dieser Pseudo-Höflichkeit alle 20 Minuten über Lautsprecher zu nerven? + Zeitungen sind auch nur Blogs. Die SZ macht ernsthaft aus einer Fahrkartenkontrolle in der S-Bahn eine große (Helden-)Geschichte. …