Direkte Demokratie mit ausreichend Beratungszeit

Unter dem Titel “Demokratie der zufälligen Eintausend” habe ich die Idee des Bürgerparlaments auf freitag.de zur Diskussion gestellt, es gab einige interessante Rückmeldungen. Aber es bleibt einfach eine Herausforderung, in wenigen Worten das Gesamtmodell wenigstens so weit vorzustellen, dass es nicht von Schnell- und Querlesern und allen, die keinem der angebotenen Links folgen, nicht sofort mit EINEM ihnen ausreichend schwer wiegenden Gegenargument zur Seite gewischt wird. Das Buch dazu enthält halt nicht nur überflüssiges Beiwerk – bislang habe ich noch keine Kritik vernommen, zu der ich im Buch nicht bereits etwas geschrieben habe (Leseproben).

Eine gute Online-Ergänzung ist ansonsten der Text: “Direkte Demokratie – Mehr als nur Ja oder Nein”

Eine Einsatzmöglichkeit außerhalb der großen Politik habe ich z.B. für die Rundfunkräte vorgestellt (deutlich ausführlicher in epd Medien 39/2014 vom 26. September unter dem Titel “Stellvertreter für alle”, nicht frei online).

Eine Literaturauswahl zum Thema Aleatorische Demokratie / Auslosung/ Lottocracy/ Sortition gibt es auf citizensjury.wordpress.com

Letztlich wäre aber natürlich auch schon viel gewonnen, wenn das bislang nur sehr sporadisch angewandte Instrument aleatorischer Bürgerberatung mehr genutzt würde – und Politiker diese so erarbeiteten Voten umsetzen würden.

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