Nix kaufen, aber gekauft werden

Die meisten Jung-Journalisten wollen zu gedruckten Medien. Das findet der Mediendienst Meedia überraschend. Dabei ist dieses Phänomen doch überall zu beobachten:

  • Alle Jung-, Hobby- und Hausmannsdichter wollen in Gedichtbänden veröffentlicht werden, nicht auf Websites – aber natürlich kaufen sie selbst niemals ein Buch mit Lyrik und Prosa unbekannter Autoren (ich sage das vor dem Hintergrund, dass ich seit mehr als 10 Jahren ein großes Literaturprojekt betreue).
  • Alle freien Journalisten fordern Geld für die Nutzung ihrer Texte und Bilder, egal wie popelig sie sind. Aber natürlich wollen sie alles kostenlos nutzen (Standardfrage im “jonet”: Suche Gratis-content für XY…) – nix App, nix kostenpflichtig Print – gratis im Netz soll alles zu finden sein bis auf die eigenen Werke.

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