Newsletter – I’m lovin’ it

Die Dinger sind ja nun nicht gerade der neuste Schrei. Und schon gar nicht, wenn man sie wie ich seit 15 Jahren im Textformat beforzugt, ohne HTML, also ohne Bilder Schickschnackschnuck. Newsletter. Simple Hinweise per E-Mail, schön gebündelt, zu einem Thema oder Themenfeld.

Ja, ich mag die Dinger wirklich. Aber kaum jemand kann sie.

Da werden Newsletter zu festen Terminen rausgehauen, völlig ungeachtet der inhaltlichen Relevanz – mal zu spät, mal zu früh (weil: zu wenig sinnvolles drin). Sie werden auf bestimmte Längen gebracht (weil ja immer auf der Welt genau so viel passiert, wie in einen Nachrichtencontainer passt, ob das nu neine Papierzeitung ist oder ein Newsletter mit 3 A-4-pdf-Seiten…). Sie enthalten gar Serien.

Ein guter Newsletter verweist mich auf das, was “am Ende des Tages” noch wichtig ist. Er lässt die News gut abhängen, und sortiert dann rigide aus. Das meiste, was man als Newsletter-Redakteur sammelt, muss am Ende, vor dem Versand, wieder getilgt werden! Aber das, was wichtig ist, bleibt stehen.

Und entgeht mir nicht in einem nachrichtenstrom namens RSS oder Pinnwand oder Twitterfeed oder ….

Und wenn die einzelnen Verweise auch noch nett und informativ angeteasert sind  – dann kann es sogar Spaß machen, Newsletter zu bearbeiten.

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