• Tucholskys Deutschlandbuch in neuer Fassung

    Kurt Tucholsky war kein “Comedian” – er war beruflich vor allem ein politisch engagierter Kritiker im besten Sinne. Leider wird das über seine vielen seichten, mitunter auch nur seicht gelesenen Texte vergessen, u.a. weil am Anfang und am Ende seines publizistischen Schaffens jeweils eine – autobiografisch konnotierte – Liebesgeschichte stand: …

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  • Demokratisiert den Verkehr

    Weil der Unfallverursacher ein Porsche-Fahrer mit Diplomatenstatus war, der deshalb in Deutschland unbehelligt bleibt, hat der Tod eines Fahrradfahrers in Berlin-Neukölln bundesweit Aufmerksamkeit bekommen. Doch das Thema sollte nicht sein, warum ein Botschaftsangehöriger im Gastland Immunität genießt – das Thema muss der Autoverkehr sein. Und da sind nicht nur Tote …

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  • Ethiker raten weiterhin zum ICE

    An Argumenten Pro und Contra ist alles hinreichend ausgetauscht worden, so kompliziert ist das ja nun auch nicht. Nur eine Sache wurde bis zum bitteren Ende gegen alle Vernunft unterschlagen: dass Sterbehilfe überhaupt nichts mit Ärzten zu tun hat! Dass es niemals um das Arzt-Patienten-Verhältnis gehen muss. Dass es daher völlig egal wäre, was die nach der Autobranche zweitstärkste Lobby in diesem Land dazu sagt.

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  • Aleatorische Demokratie

    Der Vorschlag einer neuen “Demokratie für Deutschland” basiert im Wesentlichen auf dem, was schon die alten Griechen als Erfinder der Demokratie praktiziert haben: nämlich auszulosen statt zu wählen. Hier die Ultrakurzfassung: Was bleibt? Ein Parlament, das Gesetze macht, eine Regierung mit Ministerien und untergeordneten Verwaltungen, die die Gesetzte ausführt. Was …

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  • Rund ums Demokratie-Buch

    Demokratie für Deutschland – Von unwählbaren Parteien und einer echten Alternative Leseproben, Ergänzungen, Aktualisieurngen zum Buch “Demokratie für Deutschland – Von unwählbaren Parteien und einer echten Alternative”: ->Inhaltsbeschreibung und Erläuterungen (Pressetexte, Summary) ->Leseproben (aufeinander aufbauend): eins, zwei, drei. ->Aleatorische Demokratie: Kurzfassung zur Idee eines Bürgerparlaments -> Interview auf Telepolis -> …

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Filmkritik: Auf der Jagd – Wem gehört die Natur?

Neu im Kino: der Dokumentarfilm “Auf der Jagd – Wem gehört die Natur?”
Es ist ein Film mit tollen Bildern – aber leider ohne journalistische Botschaft. Das war schon anhand der Pressetexte zu befürchten, denn ich zumindest konnte nicht ausmachen, was der Film eigentlich will. Und tatsächlich reißt er verschiedene Themen an und präsentiert auch einzelne interessante Statements, klärt aber keinen einzigen Aspekt wirklich auf, so dass man nach dem Film schlauer wäre.

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Perfektes Album einer schlechten Band

Musik bedeutet mir viel – aber Konzertbesuche waren trotzdem nie so meins. Meist ist mir der Aufwand viel zu groß (und der Eintrittspreis zu unverschämt); nur für wenige Künstler mache ich mich auf. Andererseits höre ich mir von jeder für mich neuen Band wenn möglich ein Live-Album an, um zu …

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Nur Psychopathen

Mit einem kleinen Test zur Sozialkompetenz von Twitternutzern hatte Staatssekretärin Dorothee Bär (CSU) vor drei Wochen zu Tage gefördert, dass die vernehmbaren …

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Lieblicher Hass

+ Die Kriminalisierung verbaler Wut kann einem ganz gewalt(tät)ig auf den Senkel gehen. Dabei ist es biologisch völlig klar, dass wir nicht …

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Gesetze sind kodifizierte Willkür

Der schöne und gute Rechtsstaat, in dem zu leben uns “vergönnt” ist, wird gerne zur Selbstbelobigung einem Willkürstaat gegenübergestellt, worunter meist schlicht …

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Steuerfinanziertes Gesundheitswesen

Im Hinblick auf eine neue Große Koalition hat die SPD ihre auch im Wahlprogramm enthaltene Forderung einer “Bürgerversicherung” bekräftigt. Die solidarische Beteiligung aller Verdiener an den Kosten des Gesundheitswesens erscheint mir mehr als logisch, allerdings ist der Weg über die Sozialbeiträge unnötig kompliziert und teuer. Einfacher, gerecht und datenschutzkonform wäre hingegen die Finanzierung aus dem allgemeinen Steueraufkommen.

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Wenn Fürsten über Almosen fürs Volk reden

+ Das Paradethema des journalistischen Sesselfurzers ist die Soziopathologisierung der menschlichen Energiewende. Weil aus der hungernden eine satte Mehrheitsgesellschaft geworden ist, sehen …

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