• Demokratisiert den Verkehr

    Weil der Unfallverursacher ein Porsche-Fahrer mit Diplomatenstatus war, der deshalb in Deutschland unbehelligt bleibt, hat der Tod eines Fahrradfahrers in Berlin-Neukölln bundesweit Aufmerksamkeit bekommen. Doch das Thema sollte nicht sein, warum ein Botschaftsangehöriger im Gastland Immunität genießt – das Thema muss der Autoverkehr sein. Und da sind nicht nur Tote …

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  • Ethiker raten weiterhin zum ICE

    An Argumenten Pro und Contra ist alles hinreichend ausgetauscht worden, so kompliziert ist das ja nun auch nicht. Nur eine Sache wurde bis zum bitteren Ende gegen alle Vernunft unterschlagen: dass Sterbehilfe überhaupt nichts mit Ärzten zu tun hat! Dass es niemals um das Arzt-Patienten-Verhältnis gehen muss. Dass es daher völlig egal wäre, was die nach der Autobranche zweitstärkste Lobby in diesem Land dazu sagt.

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  • Aleatorische Demokratie

    Der Vorschlag einer neuen „Demokratie für Deutschland“ basiert im Wesentlichen auf dem, was schon die alten Griechen als Erfinder der Demokratie praktiziert haben: nämlich auszulosen statt zu wählen. Hier die Ultrakurzfassung: Was bleibt? Ein Parlament, das Gesetze macht, eine Regierung mit Ministerien und untergeordneten Verwaltungen, die die Gesetzte ausführt. Was …

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  • Rund ums Demokratie-Buch

    Demokratie für Deutschland – Von unwählbaren Parteien und einer echten Alternative Leseproben, Ergänzungen, Aktualisieurngen zum Buch „Demokratie für Deutschland – Von unwählbaren Parteien und einer echten Alternative“: ->Inhaltsbeschreibung und Erläuterungen (Pressetexte, Summary) ->Leseproben (aufeinander aufbauend): eins, zwei, drei. ->Aleatorische Demokratie: Kurzfassung zur Idee eines Bürgerparlaments -> Interview auf Telepolis -> …

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Wozu eigentlich diskutieren?

In den letzten Wochen habe ich wieder in zig (Kurz-)Dialogen versucht, den Sinn von Wahlenthaltungen durch Nichtteilnahme oder ungültige Stimmabgabe zu erläutern. Wie schon bei den Vorwüfen des Bahnbashings angedeutet: es ist unglaublich ermüdend und frustrierend zu sehen, dass Argumente meist keine Rolle spielen, dafür der persönliche Glaube alles ist. …

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Kanzlerkandidaten: Eher Wrestling als Duell

Das TV-Duell der Kanzlerkandidaten 2017 war wie zu erwarten eine Show – Wrestling statt Duell eben. Keine Frage berührte unseren Alltag wirklich, alles blieb im bekannten Ungefähren. Alle wollen mehr Bildung, mehr Polizei (warum???), die Vorschläge des anderen sind immer unbezahlbar oder unehrlich …. Ach, Wahlkampf.

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„Bahnbashing“ vom „Dummschwätzer“

Diskussionen auf Facebook sind sindlos, wie jeder weiß. Doch sie zu ignorieren, verschließt nur die Augen vor dem grundlegenden Problem: die meisten Menschen sind einfach nicht gewillt, andere als ihre eigene Meinung auch nur als Möglichkeit zu prüfen. Jeder geht von sich aus – und bezieht das auf alle anderen. Aktuelles Beispiel: die Facebook-Reaktionen zu einem Radiobeitrag, der für Demokratie beim Bahn-Management wirbt.

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Eifersuchtsjournalismus

Vier Youtuber haben Bundeskanzlerin Merkel interviewt – und jede Menge Journalisten echauffieren sich über fehlende Enthüllungen. Sie haben mal wieder nicht kapiert, dass es gar nicht um sie geht – dass sie nicht die Zielgruppe des Video-Talks waren und ihnen daher auch jegliche Kompetenz fehlt, dessen Qualität zu beurteilen.

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Bengalos überall

Elke Twesten hat einen erst zwei Monate alten Kommentar von sich gelöscht, in dem sie die Grünen noch als die wichtigste Partei angepriesen hat. Das sieht nicht nach glaubwürdigen Inhalten aus. Der Volltest von Twesten ist hier geleakt. Dies und weitere Notizen hier im Wochensammler.

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Wir wollen nicht jedes vermeidbare Riskio vermeiden

Während eines starken Gewitters ist in Rickenbach (Baden-Württemberg) nach Medienberichten ein 15-jähriger Teilnehmer „eines Zeltlagers“ von einem umstürzenden Baum erschlagen worden. Soweit, …

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Demokratisiert den Verkehr

Weil der Unfallverursacher ein Porsche-Fahrer mit Diplomatenstatus war, der deshalb in Deutschland unbehelligt bleibt, hat der Tod eines Fahrradfahrers in Berlin-Neukölln bundesweit …

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Klimahelikopter

+ Was versteht Klaus Brinkbäumer, Chefredakteur des SPIEGEL, unter „Demokratie“, die er mit seinem Heft verteidigen möchte, „insbesondere in Zeiten wie diesen, …

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